Unsere 7 besten Feuchtigkeitspflegen für das Gesicht

Text von Gesichtspflege.net Redaktion | 16.03.2019

Feuchtigkeitspflege Gesicht

Sicherlich hast Du auch schon feststellen müssen, dass Faktoren wie Kälte, Heizungsluft, UV-Strahlen, Chlorwasser im Frei- oder Hallenbad sowie Umwelteinflüsse Deinem Teint ganz schön zu schaffen machen. Dazu kommt, dass die Talgproduktion mit zunehmendem Alter abnimmt. Unangenehme Folge: Deine Haut trocknet mit der Zeit immer mehr aus, neigt zu Irritationen, spannt oder juckt sogar. Mit einer guten Feuchtigkeitspflege für das Gesicht kannst Du dazu beitragen, dass Deine Haut ihre Elastizität behält und optimal mit der dringend benötigten Feuchtigkeit versorgt wird. Sie sollte daher schon in jungen Jahren ganz selbstverständlich zu Deiner täglichen Pflegeroutine gehören.

Was muss eine gute Feuchtigkeitscreme können?

Eine gute Feuchtigkeitscreme sollte gleich mehrere Aufgaben erfüllen. Zum einen sollte sie Inhaltsstoffe enthalten, die die natürliche Barrierefunktion Deiner Haut stärken können. Eine ganz wichtige Stütze der Hautbarriere sind beispielsweise Ceramide. Sie tragen dazu bei, dass die Haut ihr Gleichgewicht wiedergewinnt.

Ebenfalls wichtig sind Substanzen, die die Feuchtigkeit in der Haut halten und sie quasi nach außen abdichten. Hochmolekulare Hyaluronsäure ist eine solche Substanz. Wie ein dünner Film legt sie sich auf Deine Haut. Dort kann sie die Feuchtigkeit effektiv binden und das Verdampfen des hauteigenen Wassers verhindern. Die Anwendung einer Feuchtigkeitscreme mit Hyaluronsäure führt in vielen Fällen dazu, dass die Haut durch die erhöhte Wasserzufuhr praller und glatter wirkt.

Ein weiterer wichtiger Baustein für die Hautbefeuchtung ist Urea. Der Harnstoff bindet in der oberen Hautschicht die Feuchtigkeit und unterstützt Deine Haut dabei, den Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren.

Oft enthalten entsprechende Feuchtigkeitscremes zusätzliche pflegende Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Glycerin, Lanolin, Bienenwachs oder Algen-Extrakt. Sie sollen den feuchtigkeitsspendenden Effekt des Präparates ergänzen können.

Weitere Produkte zur Feuchtigkeitspflege des Gesichts

Eine gute Feuchtigkeitscreme ist im Prinzip unverzichtbar, wenn Du Deine Haut kontinuierlich mit Feuchtigkeit versorgen möchtest. Darüber hinaus können aber auch noch einige andere Produkte sinnvoll sein.

Ein Feuchtigkeitsserum

Feuchtigkeitsserum Gesicht

Bei einem Feuchtigkeitsserum handelt es sich um ein gelartiges oder flüssiges Pflegeprodukt, das Du zusätzlich in Deine Pflegeroutine integrieren kannst. Da die Inhaltsstoffe besonders hoch konzentriert sind, wird der Feuchtigkeitsgehalt in den oberen Hautschichten im besten Fall sofort und spürbar erhöht. Ein Serum zieht üblicherweise schnell ein und kann Deinen Teint direkt nach der Anwendung praller und geschmeidiger wirken lassen. Zu verdanken ist dies speziellen Inhaltsstoffen wie hoch- und niedermolekularer Hyaluronsäure, Vitamin B3, Glycerin, Provitamin B5, Aloe vera oder Gurkenextrakt.

Eine Feuchtigkeitsmaske

Eine Feuchtigkeitsmaske kann auf Deine Haut wie ein schneller Wasserspender wirken. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist die Konzentration der Inhaltsstoffe höher als in einer Feuchtigkeitscreme, zum anderen bleibt die Maske für mehrere Minuten auf der Haut, so dass die enthaltenen Substanzen ihre Wirkung optimal entfalten können. Wichtig ist jedoch, dass Du Dein Gesicht vor dem Auftragen der Maske gründlich reinigst, da die Inhaltsstoffe sonst nicht von der Haut aufgenommen werden können. Zu den bewährtesten „Zutaten“ einer Feuchtigkeitsmaske gehören Glycerin, Hyaluronsäure, Granatapfelextrakt und Panthenol.

Bei trockener Haut sollte die Feuchtigkeitspflege reichhaltiger sein

Leidest Du unter sehr trockener Haut, sollte Deine Feuchtigkeitspflege leichte rückfettende Eigenschaften besitzen. Sie darf ruhig etwas reichhaltiger sein, damit Dein Teint bestmöglich versorgt wird. Im Idealfall enthält sie zusätzlich beruhigende Substanzen, damit Irritationen gemildert oder sogar verhindert werden können. Fühlt sich Deine Haut nach dem Eincremen immer noch trocken und nur wenig geschmeidig an, ist der Fettanteil im Produkt für Deinen individuellen Hauttyp vermutlich noch nicht hoch genug. In diesem Fall kannst Du vor dem Eincremen ein Feuchtigkeitsserum anwenden oder zu einer Creme mit einem höheren Fettanteil greifen.

Bei fettiger Haut kann auch ein Feuchtigkeitsserum ausreichen

Ursache von fettiger Haut ist meist eine Überproduktion der Talgdrüsen. Damit sich Deine Haut erholen und aufatmen kann, sollte Deine Feuchtigkeitspflege daher auf keinen Fall Fett beziehungsweise rückfettende Substanzen enthalten. Greif stattdessen lieber zu einem ölfreien Fluid mit einer leichten Textur oder – noch besser – verzichte auf eine Creme und verwende ausschließlich ein Feuchtigkeitsserum. Die Feuchtigkeit spendenden Inhaltsstoffe des Serums tragen zu einer optimalen Versorgung Deiner Haut bei, ohne jedoch die Talgproduktion anzuregen oder die Poren zu verstopfen.

Die Feuchtigkeitspflege-Routine für das Gesicht

Im Prinzip funktioniert die Feuchtigkeitspflege-Routine für das Gesicht ganz einfach und Du musst auch nur wenig Zeit investieren. Beginne auf jeden Fall stets mit einer gründlichen Reinigung. Seife sollte absolut tabu sein, stattdessen verwende eine milde Reinigungsmilch oder ein Reinigungsgel. Anschließend empfiehlt sich ein guter Toner, der frei von denaturiertem Alkohol, Ethanol sowie Isopropylalkohol sein sollte. Bei Bedarf kannst Du nun Dein Feuchtigkeitsserum auftragen. Als letzter Schritt folgt die Feuchtigkeitscreme. Hier bewährt sich die Faustregel: Die Menge für Dein Gesicht, den Hals und das Dekolleté sollte etwa die Größe eines Teelöffels haben.

Fazit: Schenk Deiner Haut ausreichend Feuchtigkeit

Jede Haut braucht sanfte Unterstützung, um prall und geschmeidig zu bleiben. Sie benötigt Wasser, damit ihre Zellen mit Nährstoffen versorgt werden können und gegen schädliche Einflüsse von außen geschützt ist. Mit einer guten Feuchtigkeitspflege kannst Du dafür sorgen, dass sie nicht austrocknet und die natürliche Hautbarriere intakt bleibt.

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